Etappe 3 von Benningen nach Besigheim
Herzliche Verabschiedung durch den Bürgermeister Klaus Warthon. Ein Dudelsackbläser spielt „ zum Städtele hinaus“, dann geht’s los bei strahlendem Sonnenschein.
Nur ein Schiff begegnet uns, dann kommen die Steillagen und Felsengärten von Hessigheim in Sicht. Der Weinbau dort braucht viel Idealismus.
An der Schleuse geht Wolfgang Tuffentsammer, ehemaliger Pfarrer von Besigheim, mit an Bord. Zur Einstmmung liest er uns eine Flößergeschichte von Eduard Mörike vor.
Wir machen fest im Bootshafen Walter und steil geht es hoch in die Altstadt von Besigheim. Unser Stadtführer Ewald Anger führt uns kundig durch die Geschichte der Stadt. Besigheim wurde durch den Markgrafen Hermann von Baden zur Festung ausgebaut.
In der evangelischen Stadtkirche hat ein prächtiger Hochaltar aus der Zeit um 1520 alle Stürme der Zeit überstanden.
Das Rathaus von 1459 beherbergt ein großformatiges Bild der Flößerei auf der Enz: der Mann an der Sperre hat versagt und das Floß bildet den gefürchteten „Ellenbogen“.
Direkt an der Enz gibt es auch eine mittelalterliche Badstube. Vielleicht haben auch die Flößer dort gebadet.












