25.04.2025 Weser Etappe 2 Tonenburg nach Grohnde

Heute können wir es gemütlicher angehen, die heutige Etappe ist nur 45 km lang. Nach einem kräftigen Frühstück bei Pepe auf der Tonenburg, legen wir erst nach 9 Uhr ab. 
Von dem starken Regen im Süden haben wir fast nichts mitbekommen, aber der Wasserstand der Weser ist schon leicht  angestiegen. 

Der Schifferverein des alten Flößerortes Heinsen hat uns zum Kaffee eingeladen, also nehmen wir uns Zeit für einen Zwischenstop. Der Verein betreibt eine kleine Personenfähre, die im Sommer von den Fahrradfahrern am Weser Radweg stark genutzt wird. 

Endlich kommt die Sonne raus und wir genießen die ruhige Fahrt vorbei an den vielen Fachwerkstädtchen am Weserufer. Alles ist satt grün oder gelb von blühendem Raps. In großen Schleifen geht’s durch das malerische Weser Bergland. 

Über Bodenwerder erreichen wir unseren Zielort Grohnde. Das dortige AKW ist abgeschaltet, aber die Kühltürme stehen noch. Gleich daneben eine ganze Reihe Windräder – der Atomstrom ist Vergangenheit. 

Am Fährhaus legen wir an und machen die Floße mit starken Seilen am Ufer fest. Heute Nacht soll die Weser um mehr als einen Meter ansteigen, die Flutwelle rollt langsam von Süden heran, unser Floß muss also gut gesichert werden. 


Otto Schinle

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