Flößer bereiten Floßfahrt auf Saar und Mosel vor
Und wieder soll es mit dem Floß auf zwei weitere große deutsche Flüsse gehen.
Nach den Floßfahrten auf Rhein, Donau, Neckar, Weser und Elbe, wollen die Schiltacher Flößer dieses Jahr, die Saar und Mosel befahren.
Um es genau zu sagen von Rehlingen an der Saar, über die Mosel bis nach Koblenz, dabei sind ca. 250 Flusskilometer und 12 Schleusen zu überwinden.
Nach längerem Bangen um eine Schifffahrtspolizeiliche Erlaubnis, über zwei Bundesländer, wo mehrere Wasserstraßen-u. Schifffahrtsverwaltungen beteiligt waren, ging diese Erlaubnis Ende Februar ein, was für die Flößer den Start für die Vorbereitungen bedeutete.
Die Beweggründe für diese außergewöhnlichen Flussreise mit dem Floß sind nach wie vor die gleichen wie bei den bisherigen Floßfahrten, nämlich, auf die Bedeutung des Holztransports auf unseren Binnengewässern, dieses Mal auf Saar und Mosel, hinzuweisen.
Die Anerkennung des Immateriellen Kulturguts der Flößerei als Welterbe, durch die UNESCO ist dabei die Motivation, in dieser Auszeichnung sehen die Schiltacher Flößer nicht nur Anerkennung, sondern auch Auftrag, das Wissen weiterzugeben und zu verbreiten.
Am 7. April wird das Floß an der Natorampe bei Rehlingen gebaut und am Tag darauf soll es ablegen und die Fahrt Richtung Saarburg aufnehmen.
Am Do. 9. April wird das Floß dann die Saar verlassen und bei Konz in die Mosel einfahren und die Fahrt Richtung Trier fortsetzten. Weiter geht es dann auf der Mosel über Traben-Trabach, Sennheim, Brodenbach bis es am Mo. 13. 04. in Koblenz ankommt, wo das Floß wieder auseinander gebaut wird.
Die Floßmannschaft besteht hauptsächlich von Flößern des Schiltacher Flößervereins, es sind aber auch Vertreter vom oberen Neckar und dem Rheintal mit dabei.
Auch Gäste begleiten die Flößer auf ihrer Fahrt, so wird auf der Strecke Richtung Traben-Trabach der Vorsitzende der Deutschen Flößereivereinigung Martin Spreng aus Altensteig anwesend sein.
Mit dabei sein wird auch wieder das kleine Olivenbäumchen, das die Flößer im Kloster Kamp-Bornhofen im Mittelrheintal bekommen haben und das die Flößer schon weit über 1000 Km, auf allen großen Deutschen Flüssen begleitet hat. Es soll ein Zeichen des Friedens und der Völkerverständigung sein,so der Floßmeister Thomas Kipp.
30.03.2026 TK






